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Unsere Umgebung

St. Catherine befindet sich im Westen Kiberas, dem größten Slum Nairobis, der Hauptstadt Kenias, und einem der größten Slums ganz Afrikas. Auf einer Größe von 2,5 km², das ist kleiner als der Central Park in NYC, leben zwischen 200.000 und 1.000.000 Einwohner. Genaue Zahlen gibt es nicht, die UN spricht von 500.000 bis 700.000 Einwohnern. Die HIV-Rate liegt in Kibera bei geschätzten 20%, die Arbeitslosenquote bei rund 75%, entsprechend hoch ist auch die Kriminalität. Die Menschen wohnen in kleinen Hütten, meist teilen sich rund 7 Personen einen Raum von 2,5 x 2,5 Metern. Es gibt viele Organisationen die versuchen, die Zustände in Kibera zu verbessern. UN-Habitat hat Latrinen errichtet, wodurch sich jetzt rund 50 Bewohner eine Toilette teilen können. Ärzte-ohne-Grenzen sind vor Ort, ebenso wie US AID und andere Hilfsorganisationen. Die Bedingungen sind deshalb kritisch, da immer mehr Menschen nach Nairobi in der Hoffnung auf Arbeit kommen. Jedes Jahr wächst Nairobi um 5-10%, mit einer jetzigen Größe von rund 4 Mio. Einwohnern bedeutet dies, dass im Jahr 2025 die 10 Millionen Einwohner erreicht werden, wobei die Stadt im Jahr 1906 gerade einmal 3.000 Einwohner zählte.

Diese Masse an zuströmenden Menschen, die in der Hoffnung auf Arbeit nach Nairobi kommen, sind von der Stadt nicht zu bewältigen. Zudem ist die Fläche selbst im Umland zunehmend verbaut, sodass auch keine Möglichkeit für Landwirtschaft oder Tierhaltung besteht. Die Folge sind gewaltige Armutsviertel, allen voran Kibera. Um den Kindern Kiberas eine Chance zu bieten, wird Bildung benötigt. Leider ist das Angebot an Bildung in Kibera sehr gering, gleichzeitig ist die Kinderzahl in den Familien sehr hoch. Von der Regierung gibt es keine Unterstützung, sodass Selbsthilfegruppen und Unterstützung von außen die einzige Hoffnung sind. Eine der größten Selbsthilfegruppen Kiberas ist St. Catherine, wo dringend Hilfe benötigt wird!

Shacks

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